Fantasy, Rezension

Witchmark: Die Spur der Toten von C.L.Polk

Das Cover: Wow, es sieht nicht nur optisch richtig toll aus mit seiner toller grünlichen Gestaltung und dem schönen Motiv das super zum Buch passt aus. Nein, macht mal das Licht aus..es LEUCHTET wenn es dunkel ist und das ist wirklich mal ein klasse Einfall. Ob nicht nur das Cover toll ist sondern auch der Rest, erfahrt ihr sofort.

Die Handlung
Fantasy mit einem Schuss Krimi kann das gutgehen? Oh ja es kann. Miles unsere Hauptfigur arbeitet als Arzt und fühlt sich sehr wohl bei dem was er tut. Etwas anderes möchte er gar nicht als anderen zu helfen. Eines Tages wird sein Leben aber auf den Kopf gestellt. Er wird in einen Mordfall verwickelt und dabei muss er seine Gabe einsetzen. Das alleine ist nicht so leicht, denn seine Kollegen sind nicht alle so gut auf ihn zu sprechen. Dazu kommt, das der schöne Unbekannte der mit ihm ermitteln will, schlaflose Nächte bereitet. Miles wird gezwungen sich seiner Vergangenheit zu stellen und diese ist alles andere als rosig. Und wie man es nicht anders erwarten kann schlägt sich unser Held auch bald mit Intrigen und Co herum. Es wird also eine sehr vielschichtige Handlung geboten, die Spaß macht mitzuerleben. Beim Lesen musste ich mich oft richtig zwingen das Buch wegzulegen. Es ist einfach so das dieser Mix zwischen Fantasy und Krimi eine ganz eigene Wirkung auf mich als Leserin hatte. Das Setting hat mir mit den Kutschen und Fahrrädern, das man hier zur Fortbewegung nutzt, super gefallen.
Die Charaktere
Miles ist mit Leib und Seele Arzt, er wirkte auf mich auf Anhieb sehr sympathisch. Zum Anfang war er ein wenig zurückhaltend und fast schon übervorsichtig, was allerdings auch seine Gründe hat. Dann wurde er mutiger und lockerer, ist über sich hinausgewachsen. Es hat mir richtig gut gefallen das er sich auch nicht herumschubsen lies. Was mir hier bei Miles gut gefiel, man sieht wie sehr er in der Rolle des Heilers aufgeht, denn das zieht sich beinahe durch sein ganzes Leben, sprich es spielt auch mit in sein Privatleben ein.
Tristan ist für mich auch ein richtig toller Charakter. Zu Beginn war ich nicht sicher ob ich ihn richtig eingeschätzt habe, aber dann wurde es immer klarer. Kein Wunder das Miles in seiner Nähe mit ungeahnten Gefühlen zu kämpfen hatte. Mir wäre es wohl nicht viel anders ergangen. Grace, war auch ein Charakter bei dem ich zu Anfang geraten habe auch welcher Seite sie eigentlich steht. Alles in allem finde ich die Figuren allesamt sehr gelungen, das trifft auch auf den Antagonisten zu. Auch dieser spielt seine Rolle richtig gut und überzeugend.
Der Mix ist meiner Meinung nach wirklich gut gelungen. Ich wollte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung war spannend mit vielen unvorhersehbaren Ereignissen, gepaart mit wirklich liebenswerten Charakteren, Action, Intrigen und einem schönen und leicht leserlichen Schreibstil. Ich würde mich hier in jedem Fall auf eine Fortsetzung, wenn denn eine geplant sein sollte, freuen. Für Fans von Fantasy und Krimis ist dieses Buch ein echtes Lese-vergnügen. Mir persönlich hat es sehr gefallen.

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