Buchreihe, Fantasy, Rezension

Die Phileasson-Saga – Rosentempel (Band 7) von B.Hennen und R.Corvus

Es ist die größte Wettfahrt aller Zeiten: Die beiden legendären Kapitäne Asleif Phileasson und Beorn der Blender sind aufgebrochen, um den ganzen Kontinent Aventurien zu umrunden. Dabei müssen sie sich heroischen Prüfungen stellen, und der Sieger allein wird sich mit dem Ehrentitel »König der Meere« schmücken dürfen. Ihr siebtes Abenteuer führt sie in die endlose Wüste. Dort inmitten turmhoher Sanddünen und unter der glühend heißen Sonne müssen sich die beiden Seebären ihrer nächsten Prüfung stellen – und ein Geheimnis ergründen, dass unter dem Staub von Jahrtausenden begraben liegt.
Und weiter geht es mit der spannenden Geschichte der beiden unterschiedlichen Kapitäne.
Der Prolog hat es dieses mal ja auch auf sich. Erzählt wird von Galayne und seiner Vergangenheit die so manches erklärt. Beim Lesen wird einem da schon manches klarer und auch einige Fragen beantwortet die mit ihm zu tun haben. Ich persönlich fand es wirklich sehr interessant wie er vor seiner Reise war bzw was er erlebt hat.
Setting
Die Welt Aventuriens kenne ich ja schon von “Das schwarze Auge” Pen and Paper-Spiel und liebe es sie im Buch wieder auf das neue zu entdecken. Es macht mir immer einen riesen Spaß wenn ich auf bekannte Gebiete stoße die, die beiden Autoren in die Handlung eingebettet haben.
Handlung
Wie immer steht auch hier wieder der Wettstreit der beiden sehr unterschiedlichen Kapitäne um den Titel der “König der Meere” im Vordergrund. Auch dieses mal gibt es wieder eine knifflige Aufgabe für Beorn und Phileasson. So müssen sie “Lebenden Stein im Sand der Äonen berühren”, was nach Fasar führen wird. Das verspricht einiges. Während Beorn praktisch ohne Schiff dasteht, hat auch Phileasson zu kämpfen. Bei ihm taucht sie in Form seiner Vergangenheit auf und bringt ihn leicht durcheinander. Mehr will ich dazu nicht ins Detail gehen, ihr werdet es beim Lesen verstehen. Aber nicht nur die beiden Kapitäne haben in diesem Band zu kämpfen, sondern auch die Besatzung. Galandel siecht vor sich hin und eine Heilung scheint immer aussichtsloser und bei Beorn ist es Perdona die von einer unerklärlichen Schwäche heimgesucht wird. Dazu kommt, das die beiden Ottajaskos auch noch Veränderungen bei ihren Mitgliedern mitmachen. Bei beiden kommen neue Figuren hinzu und die sind wirklich ziemlich interessant, finde ich.
Charaktere
Die beiden Kapitäne habe ich ja schon in den Vorbänden beschrieben. Ich muss mich da auch wiederholen, inzwischen mag ich Beorn auch. Er ist rauer aber für seine Mannschaft ist er da. Das wohl. Phileasson ist etwas ruhiger und überlegter aber ich muss ehrlich sagen das sich meine Sympathie für die beiden mittlerweile die Waage halten. Perdona ist nicht so mein Fall aber noch weniger mag ich Zidaine. In Band sechs konnte ich ihr Handeln ja noch nachvollziehen, aber inzwischen wirkt sie als wäre sie nicht mehr sie selbst. Dafür mag ich jetzt Galayne lieber, im Prolog habe ich mit ihm mit gelitten und auch im weiteren Buchverlauf hat er sich wirklich toll rausgemacht.
Ich mag die Buchreihe sehr gerne. Das Setting ist wie schon oben beschrieben echt klasse und die Erzählstimme der beiden Autoren macht wirklich viel Spaß zu lesen. Man kann sich die geschilderten Orte so richtig gut vorstellen. Und auch die Charaktere sind jeder für sich besonders. Jeder findet einen Charakter mit dem er die Reise miterleben mag. So stelle ich mir einfach auch Fantasy vor; man taucht in neue Welten ein und fiebert mit tollen und menschlich wirkenden Figuren mit.