Buchreihe, Fantasy, Rezension

Die Krone der Elemente von Matthias Oden

Der Kaiser des ausgedehnten Salenreiches ist alt und wurde schon seit Wochen nicht mehr gesehen. Das Gerücht, er läge im Sterben, verbreitet sich unter den Landesfürsten, die nach mehr Einfluss am Hof streben. Gleichzeitig schürt eine junge Heerführerin den Grenzkonflikt im Westen zwischen Kaiserreich und benachbartem Herzogtum. Niemand ahnt, dass sie in Besitz eines sagenumwobenen Artefakts gelangt ist, mit dessen magischen Kräften sie Natur und Menschen gleichermaßen zu unterwerfen vermag: der Krone der Elemente. Schon bald setzt sie die Macht der Krone rücksichtslos ein, und ein gewaltiger Krieg entbrennt. Ein Krieg, der das Schicksal aller Menschen und das Antlitz der Welt für immer verändern wird.
Also gleich mal vor weg. Es ist KEIN Game of Thrones, auch wenn es da jemand sehr gut meinte und das als Beispiel anführte. Damit hat es so richtig null zu tun aber das ist auch gut so. Denn man sollte nicht jedes einzelne Werk immer mit bereits bestehenden vergleichen. Das ist eine Unart die mir seit längerem schon auf die Nerven geht. jetzt aber zum Buch selbst. Das Cover ist ja richtig klasse, auch der orangerote Buchschnitt macht einiges her. Die Karte im Buch ist sehr hilfreich.

Handlung
Der Anfang hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Ich fand es spannend zu lesen was mit dem Gefangenen passiert. Zwischen Gefangenem und seinem “Kerkermeister” schwang eine Art unterschwelliger Respekt mit. Das gefiel mir gut. Auch was danach passierte.Für mich war das schon mal ein sehr gelungener Start in die Buchreihe. Es war überschaubar und auch fesselnd. Ich konnte mir dank des gut beschreibenden Schreibstils des Autors alles toll vorstellen. Dazu kam auch das mich sehr interessiert hat, was es denn nun genau mit diesem Fund auf sich hatte. Bis dahin hat mich die Handlung auch wirklich gut gefesselt.Dann wurde es leider ein wenig schwer ihr zu folgen. Es kamen zahlreiche Figuren vor die alle ihre eigenen Missionen zu erledigen hatten und das Lesen wurde ein wenig erschwert, weil man sich zum einen immer mehr Namen zu merken hatte und zum anderen war es dadurch streckenweise ein wenig langatmig. So das ich mich manchmal von überblättern der Seiten abhalten musste. Hier wäre ein wenig weniger einfach besser gewesen. Trotzdem hat mir die Geschichte gut gefallen. Der Schreibstil ist wirklich leicht zu lesen und man kann sich dank der Beschreibungen alles gut vorstellen.

Charaktere
Die Figuren waren gut ausgearbeitet aber für mich persönlich war keine dabei mit der ich so richtig warm werden konnte. Da war der ständige Wechsel aus den verschiedenen Perspektiven der Charaktere ein wenig mit Schuld. Zum Glück gibt es aber am Buchende ein Verzeichnis der handelnden Personen, da kann man nachschlagen.

Meinung
Das alles klingt jetzt vielleicht schlimm, ist es aber nicht. Man muss sich nur Zeit nehmen und sich ganz auf das Buch und seine Geschichte einlassen, dann wird man auch belohnt. Ich fand die Handlung und die einzelnen Ideen im Buch richtig gut und freue mich schon auf den nächsten Teil.