Buchreihe, Fantasy, Rezension

Der schwarze Thron – Die Kriegerin von Kendare Blake

Das Cover ist wie immer ein Traum. Ich liebe diese Kombination aus den weißen, schwarzen und kupfernen Elementen einfach. Dazu kommt natürlich auch, das sie so herrlich zum Buchinhalt passen. Ob es auch dieses mal der Fall ist verrate ich euch jetzt.
Die Handlung
Es beginnt mit dem Leben und Endet mit dem Tod. Die schwarze Kate, 400 Jahre vor der Geburt der Königinnen erzählt die Besonderheit einer sogenannten blauen Königin. Für mich war das schon wieder ein wunderschöner Einstieg in das Buch.
Es knüpft nahtlos da an wo das letzte Buch geendet hat. Arsinoe und Mirabella sind noch am Leben, Königin Katharine regiert mit ihrem eisernen Willen Fenbirn. Wirkte sie in den ersten Bänden noch eher sanftmütig und unscheinbar, so hat sie sich zu einer richtig fast schön bösartigen Person entwickelt. Wenn man allerdings ihr bisheriges Schicksal kennt, ist es fast schon nichts ungewöhnliches.Trotzdem schlägt unter all dem noch ein gutes Herz, hoffe ich. Ihre Schwestern sind noch am Leben und langsam steht allerdings immer mehr Jules im Vordergrund. Fast war ich schon am Glauben, das sie auch eine Königin, wenn auch eine unbekannte, ist.
Die Handlung an sich ist auch in diesem Teil wieder geprägt von Spannung und jeder Menge Intrigen und Wirrungen. Die einzelnen Schicksale scheinen nun immer deutlicher hervorzutreten und ich persönlich bin wirklich bereits auf den letzen Teil der Reihe gespannt. Mirabella war ja zu Beginn meine Favoritin, leider war sie in diesem Band weniger Präsent als die anderen. Bei Katharine muss ich mich immer wieder fragen ob ich sie mag oder eher hasse. Das habe ich sonst bei keinem anderen Charakter so gehabt.

Die Charaktere
Katharine ist in diesem Band wie verwandelt, kühl, fast schon herzlos hält sie ein strenges Regiment. Im Vergleich zu den Bänden vorher ist sie hier etwas kühler und ich habe mich oft gefragt, ob sie nun wirklich so ist, oder das alles nur oberflächlich zeigt. Ich hoffe das ich im letzen Band mehr positives über sie schreiben kann. Ansonsten ist sie eine sehr starke Persönlichkeit geworden. Mirabella ist wie immer, eher das Gegenteil zu ihr, freundlich und liebevoll. Leider war sie hier ein wenig außen vor. Arsinoe mochte ich schon in den Bänden vorher. Die ist so ein Charaktere den man einfach gerne haben muss, ebenso wie Jules, die hier die heimliche Hauptrolle innehatte.
Nicht nur der tolle und gut zu lesende Schreibstil der Autorin , sondern auch die vielschichtige Handlung, die gut ausgearbeiteten Charaktere sind es die mich immer wieder an diese Buchreihe fesseln. Ich mag die Geschichte die hinter allem steht. Die vielen Überraschenden Wendungen  auf die man nicht gefasst war. Das Setting mit seiner leicht düsteren Stimmung. Es ist einfach das Gesamtpaket das mir so gefällt. Ich persönlich liebe diese Reihe und kann sie echt weiterempfehlen.

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