Buchreihe, Fantasy, Rezension

Das Schwert der Könige (1) von Chris Wooding

Hab das Buch mit in den Urlaub mitgenommen und hatte eine Menge Lesespaß damit. Ich mag Bücher die in der Kinder/Jugendzeit des Helden beginnen und bei denen man als Leser mitverfolgen kann wie sich der junge Held entwickelt.
Die Handlung
Im ersten Kapitel wird die Belagerung durch die Krodaner angeschnitten die sich durch das ganze Buch zieht. Vor diesem Hintergrund wächst unser junger Held Aren auf, fest im Glauben, das alles was die Krodaner predigen auch gut und Recht ist. Er hat durch seinen Vater eine viel bessere Stellung als sein Freund. Immer wieder prallen schon die verschiedenen Denkweisen aneinander, aber die Freundschaft der Beiden umschifft diese Klippen immer wieder. Es wird schnell klar, das das schöne und ruhige Leben der beiden Jungen schnell vorbei ist. Denn durch eine Intrige werden die beiden in die Minen verschleppt und es sieht nicht sehr gut für die zwei aus. Ich will an dieser Stelle nicht zuviel verraten, nur soviel,, mir machte es riesen Spaß die Geschichte der zwei mitzuverfolgen. Die unterschiedlichen Einstellungen der zwei Freunde sorgt für Spannung, aber nicht zuletzt auch die Tatsache, das sie bald gezwungen werden um ihr nacktes Leben zu kämpfen und ihre Einstellungen zu gewissen Dingen grundlegend zu ändern.
Das, aber auch die alten Götter spielen eine Rolle in der Erzählung. So scheinen diese sich vom Ossianischen Volk abgewandt zu haben. Dagegen spricht aber auch wieder das Auftauchen einer besonderen Figur, die der Geschichte noch einen zusätzlichen Kick verleiht.
Die Charaktere
Aren ist noch sehr jung als ihn das Schicksal hart trifft. Man merkt noch wie unbeschwert und gutgläubig er allem folgt. Das er sich im weiteren Verlauf des Buches ändert, hat mir sehr gefallen. Wirkt er zu Beginn noch leicht naiv so wächst er langsam aber sicher immer mehr über sich heraus, er lernt zu hinterfragen, und ist auch mutig genug sich aufzulehnen. Dazu ist er loyal und hilfsbereit.
Cade ist ein Charakter der mir auf Anhieb sympathisch war. Er stammt aus ärmlichen Verhältnissen hat aber ein frohes Gemüt und ist seinem Freund treu ergeben. Bei ihm mochte ich es, das auch er gelernt hat über sich hinauszuwachsen und auch mal eigene Entscheidungen zu treffen.
Garric mochte ich ja die ersten paar Seiten gar nicht,er war mir zu rau und glatt. Das hat sich aber schnell geändert. Das kleine Highlight war für mich allerdings die Druidin. Und Grapp, auch wenn er mich ein wenig an Smeagol aus Herr der Ringe erinnerte, fand ich ihn toll.
Eine wirklich tolle Geschichte die mich von der ersten bis zur letzten Seite verzaubern konnte. Ich mochte die Geschichte, die einige Wendungen und unvorhersehbare Dinge für mich bereithielt. Die Charaktere waren mir bis auf ein paar richtig sympathisch und mir hat die Ideenvielfalt gefallen. Es gab oft Überraschungen und die Fantasywelt wirkte für mich beim Lesen sehr lebendig. Zum Schreibstil kann ich sagen, das ich den leicht leserlichen Erzählstil toll fand. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil, denn die Spannung die das Buch zum Ende hin aufbaute, hält noch an.

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